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Aktualisiert: vor 34 Minuten 50 Sekunden

Tanklaster in Flammen - Lastwagenfahrer stirbt auf A2

vor 43 Minuten 59 Sekunden
Hannover (dpa) - Bei einem Auffahrunfall auf der Autobahn 2 ist in der Nähe von Hannover der Fahrer eines Tanklasters im brennenden Fahrzeug gestorben. Da zunächst unklar war, ob sich Gefahrgut im Frachtraum befand, sperrte die Polizei die Autobahn in beide Richtungen komplett. Der in Richtung Dortmund fahrende Tanklaster war kurz hinter dem Autobahnkreuz Hannover-Ost mit dem Sattelzug eines 46-Jährigen kollidiert, der wegen eines nahenden Stauendes langsam fuhr. Der auffahrende Lastwagen fing dabei Feuer und brannte aus. Der 46-jährige Fahrer des vorausfahrenden LKW wurde leicht verletzt.
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Seehofer: Stil im Asylstreit war großer Fehler

vor 43 Minuten 59 Sekunden
München (dpa) - Bundesinnenminister Horst Seehofer hat für den Verlauf des Asylstreits in der großen Koalition im vergangenen Sommer eine Mitschuld eingestanden. «Der Stil der Auseinandersetzung» sei sein größter Fehler im vergangenen halben Jahr gewesen, sagte der CSU-Chef in der ZDF-Sendung «Was nun, Herr Seehofer?». Seehofer betonte aber, dass er weiterhin für die Forderung nach Rückweisungen von bestimmten Zuwanderern an der deutschen Grenze sei, «der Inhalt stimmte». Zu seiner eigenen Zukunft wollte Seehofer sich nicht äußern. Zugleich betonte er: «Jeder ist ersetzlich, ich allemal.»
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Terrorhelfer Motassadeq nach Marokko abgeschoben

vor 48 Minuten 59 Sekunden
Hamburg (dpa) - Nach knapp 15 Jahren Haft ist der 9/11-Terrorhelfer Mounir el Motassadeq in sein Heimatland Marokko abgeschoben worden. Schwer bewaffnete Polizisten holten ihn mit einem Hubschrauber von der Hamburger Justizvollzugsanstalt Fuhlsbüttel ab. Der 44-Jährige wurde nach Frankfurt gebracht. Laut Bundespolizei bestieg Motassadeq dort eine Maschine einer marokkanischen Fluggesellschaft mit Ziel Casablanca. Motassadeq war Mitglied der sogenannten Hamburger Zelle um den Todespiloten Mohammed Atta, der 2001 eines der Flugzeuge in das New Yorker World Trade Center gesteuert hatte.
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Vierjähriger fährt mit Gewehrgranate im Rucksack nach Hause

vor 53 Minuten 59 Sekunden
Gladbeck (dpa) - Ein vierjähriger Junge aus Gladbeck hat aus dem Urlaub in den Niederlanden eine Gewehrgranate in seinem Rucksack mit nach Hause gebracht. Bei der Rückkehr aus dem Nachbarland entdeckte die Familie einen verdächtigen Gegenstand im Rucksack des Kleinen. Den Ermittlungen zufolge hatte der Junge an einem Teich in den Niederlanden gespielt, die Granate dort offensichtlich gefunden und unbemerkt eingepackt. Experten stellten die Munition sicher und transportierten sie aus dem Wohnhaus ab. Die Gewehrgranate stammt laut einem Bericht der «WAZ» aus dem Zweiten Weltkrieg.
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Diesel-Razzia bei Opel - Regierung will Rückruf

vor 53 Minuten 59 Sekunden
Rüsselsheim (dpa) - Mit Opel steht der nächste deutsche Autobauer im konkreten Verdacht, die Abgase von Dieselfahrzeugen mit umstrittenen Software-Funktionen manipuliert zu haben. Heute durchsuchten Ermittler wegen möglichen Betrugs Geschäftsräume in Rüsselsheim und Kaiserslautern. Laut Bundesverkehrsministerium wird es zudem einen amtlichen Rückruf für rund 100 000 Autos der Typen Insignia, Cascada und Zafira geben. Opel betonte, sollte solch eine Anordnung ergehen, werde man sich dagegen rechtlich zur Wehr setzen. «Opel-Fahrzeuge entsprechen den geltenden Vorschriften», hieß es vom Autobauer.
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Nach Kölner Geiselnahme Papiere eines Syrers gefunden

vor 1 Stunde 33 Minuten
Köln (dpa) - Nach der Kölner Geiselnahme sind am Tatort einer Bahnhofsapotheke laut Kriminalpolizei Papiere eines 55 Jahre alten Syrers gefunden worden. Demnach habe der Besitzer dieser Papiere eine Duldung bis Mitte 2021 erhalten. Der Geiselnehmer sei mit «hoher Wahrscheinlichkeit» der Passinhaber. Die Ermittler betonten gleichzeitig, dass die Identität des Täters aber noch nicht eindeutig geklärt sei. Der Inhaber des Aufenthaltstitels sei seit 2016 relativ umfangreich wegen verschiedener Delikte wie Diebstahl und Bedrohung bekannt.
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Weniger Hering, mehr Dorsch - Fangquoten für westliche Ostsee stehen

vor 1 Stunde 33 Minuten
Luxemburg (dpa) - Deutsche Fischer dürfen im kommenden Jahr deutlich weniger Hering aus der westlichen Ostsee ziehen als noch 2018. Die erlaubte Fangmenge wird um 48 Prozent reduziert, wie die dpa am Rande eines Treffens der EU-Fischereiminister in Luxemburg aus EU-Kreisen erfuhr. Die Fangquote für den für Deutschland ebenfalls wichtigen Dorsch in der westlichen Ostsee wird demnach hingegen um 70 Prozent angehoben.
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Polizei nach Geiselnahme: Auch Terror-Hintergrund möglich

vor 2 Stunden 8 Minuten
Köln (dpa) - Die Kölner Polizei schließt nach der Geiselnahme im Kölner Hauptbahnhof einen terroristischen Hintergrund nicht aus. «Wir ermitteln in alle Richtungen», sagte eine Polizeisprecherin in Köln. Bei der Geiselnahme soll der Mann laut Polizei auch geäußert haben, dass er zur Terrorormiliz IS gehöre. Der Kidnapper habe zuvor einen Molotowcocktail gezündet. Die Polizei befreite schließlich eine Frau aus der Gewalt des Geiselnehmers. Der Mann wurde schwer verletzt und musste wiederbelebt werden, sein Opfer erlitt leichte Verletzungen. Auch ein unbeteiligtes Mädchen wurde schwer verletzt.
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Schweden: Löfven erhält Auftrag zur Regierungsbildung

vor 2 Stunden 48 Minuten
Stockholm (dpa) - Die Regierungsbildung in Schweden geht in die zweite Runde. Parlamentspräsident Andreas Norlén erteilte dem Sozialdemokraten Stefan Löfven den Auftrag zu neuen Sondierungsgesprächen. Der - seit einer gescheiterten Vertrauensabstimmung geschäftsführende - Ministerpräsident hat nun zwei Wochen Zeit, genügend Unterstützung für eine Regierung zu finden. Ein erster Versuch zur Regierungsbildung des Vorsitzenden der konservativen Partei Moderaterna war am Samstag gescheitert.
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Löw hat keinen Gedanken ans Hinschmeißen

vor 2 Stunden 48 Minuten
Paris (dpa) - Joachim Löw denkt in der derzeit schwierigsten Phase als Bundestrainer nicht ans Hinschmeißen. «Solche Gedanken mache ich mir jetzt wirklich nicht. Auch nicht nach so einem Spiel», sagte der DFB-Chefcoach in Paris dem ARD-Hörfunk. «Ich bin jetzt schon lange in dem Geschäft dabei. Und ich habe auch schon einige Dinge überstanden. Ich kann das als Trainer einordnen», ergänzte Löw. Nach der misslungenen Fußball-WM in Russland und dem jüngsten 0:3 in der Nations League in den Niederlanden war Löw für seinen zaghaften Erneuerungskurs heftig kritisiert worden.
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Baumstück erschlägt Kind - Polizei sieht vorsätzliche Tat

vor 2 Stunden 48 Minuten
Berlin (dpa) - Ein Holzklotz fällt aus einem 15-stöckigen Hochhaus und erschlägt einen kleinen Jungen - das war kein Unglück, sondern Absicht, glauben Polizei und Staatsanwaltschaft. Das Baumstück sei nach ersten Erkenntnissen aus dem Hochhaus geworfen worden, sagte der Sprecher der Berliner Staatsanwaltschaft. «Wir ermitteln wegen eines vorsätzlichen Tötungsdeliktes. Von einem Unglück gehen wir nicht aus.» Experten der Spurensicherung untersuchten zahlreiche Balkone. Zeugen und Nachbarn wurden befragt. Brennende Kerzen stehen vor dem Hochhaus, daneben liegen Blumen und ein Teddybär.
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Starkregen und Überschwemmungen: elf Tote in Südfrankreich

vor 3 Stunden 23 Minuten
Carcassonne (dpa) - Bei Überschwemmungen im Süden Frankreichs sind mindestens elf Menschen ums Leben gekommen. Acht Menschen seien verletzt worden, teilte die zuständige Präfektur am Abend mit. Eine Person werde vermisst. Starke Regenfälle in der Nacht zu Montag hatten die Überschwemmungen im Département Aude ausgelöst. Flüsse und Bäche traten teils meterhoch über ihre Ufer. In der Gemeinde Trèbes östlich von Carcassonne erreichte das Hochwasser nach Behördenangaben einen Stand von mehr als sieben Metern. Fernsehbilder zeigten Straßen, die sich in reißende Flüsse verwandelt hatten.
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CSU will schnelle Regierungsbildung

vor 3 Stunden 33 Minuten
München (dpa) - Erst nach einer tiefgreifenden Analyse will die CSU die notwendigen Konsequenzen aus ihre schmerzhafte Pleite bei der Landtagswahl ziehen. Zunächst solle aber die Regierungsbildung in Bayern abgewartet werden, sagte Parteichef Horst Seehofer nach Beratungen des CSU-Vorstands in München. Abseits der parteiinternen Aufarbeitung der Wahlpleite will die CSU rasch eine neue Regierung bilden und auf einen personellen Neuanfang an ihrer Spitze vorerst verzichten. Als Koalitionspartner der Christsozialen kristallisieren sich nach deren Wahlschlappe immer mehr die Freien Wähler heraus.
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May: Haben bei Brexit-Gesprächen echten Fortschritt gemacht

vor 3 Stunden 43 Minuten
London (dpa) - Die britische Premierministerin Theresa May hat sich am Montag optimistisch zum Verlauf der Brexit-Gespräche geäußert. Die Konturen eines Austrittsabkommens seien nun klar, sagte May. Auch in der Frage, wie Grenzkontrollen zwischen dem britischen Nordirland und dem EU-Mitglied Irland verhindert werden könnten, habe es Fortschritte gegeben. Den Vorschlag der EU, Nordirland notfalls alleine in der Zollunion und in Teilen des Binnenmarktes zu belassen, lehnte May aber erneut ab. Stattdessen warb sie dafür, dass ganz Großbritannien im Notfall Teil der Zollunion bleiben solle.
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EU ebnet Weg für Sanktionen im Fall Skripal

vor 3 Stunden 43 Minuten
Luxemburg (dpa) - Die EU hat den Weg für Sanktionen im Fall des Nervengift-Anschlags auf den ehemaligen russischen Doppelagenten Sergej Skripal und seine Tochter Julia geebnet. Die EU-Außenminister beschlossen in Luxemburg eine neue Regelung für restriktive Maßnahmen gegen den Einsatz und die Verbreitung chemischer Waffen. Sie soll es ermöglichen, Vermögen von daran beteiligten Personen und Einrichtungen zu sperren und EU-Einreiseverbote zu verhängen. Bei dem Anschlag im britischen Salisbury waren Anfang März der frühere Doppelagent Skripal und seine Tochter Julia schwer vergiftet worden.
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Behörden korrigieren Zahl der Fluttoten: 10 statt 13

vor 3 Stunden 48 Minuten
Carcassonne (dpa) - Französische Behörden haben die Zahl der Fluttoten in Südfrankreich nach unten korrigiert. Laut einer neuen vorläufigen Bilanz starben zehn Menschen bei Überschwemmungen im Département Aude, wie eine Sprecherin der zuständigen Präfektur sagte. Zuvor hatte die Behörde von 13 Todesopfern gesprochen. Starke Regenfälle hatten die Überschwemmungen ausgelöst. Flüsse und Bäche traten teils meterhoch über ihre Ufer. In der Gemeinde Trèbes östlich von Carcassonne erreichte das Hochwasser einen Stand von mehr als sieben Metern.
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Geiselnahme im Kölner Hauptbahnhof beendet - Verletzte

vor 3 Stunden 53 Minuten
Köln (dpa) - Eine Geiselnahme im Kölner Hauptbahnhof hat die Polizei stundenlang in Atem gehalten und für ein Chaos auf den Bahnstrecken rund um die Millionenmetropole gesorgt. Der Geiselnehmer erlitt schwere Verletzungen und musste reanimiert werden, auch ein unbeteiligtes Mädchen wurde schwer verletzt. Die Geisel erlitt leichte Verletzungen. Der Bahnhof wurde evakuiert, Züge wurden weiträumig umgeleitet. In den Mittagsstunden hatte der Mann eine Frau in seine Gewalt gebracht und sich in der Apotheke im Bahnhofsgebäude verschanzt. Spezialeinsatzkräfte drangen dann in die Apotheke ein.
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Löw kündigt Veränderungen für Frankreich-Spiel an

vor 4 Stunden 38 Minuten
Paris (dpa) - Bundestrainer Joachim Löw hat für das Nations-League-Spiel bei Weltmeister Frankreich Veränderungen angekündigt. «Zwei, drei wichtige Punkte müssen wir verändern. Wir haben die Lehren aus dem Spiel gezogen», sagte Löw in Paris und betonte, dass es «taktisch und personell einige Änderungen geben muss». Kapitän Manuel Neuer wird erneut im Tor stehen. Die Nationalmannschaft habe «in der Gruppe nichts zu verlieren. Wir können nur gewinnen», sagte Löw. Nach dem 0:3 gegen die Niederlande trifft die DFB-Elf morgen im Stade de France auf die Franzosen.
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Sommermärchen-Affäre: Kein Verfahren gegen Ex-Funktionäre

vor 4 Stunden 38 Minuten
Frankfurt/Main (dpa) - Die Affäre um das Fußball-Sommermärchen 2006 wird für die früheren DFB-Präsidenten Wolfgang Niersbach und Theo Zwanziger sowie den ehemaligen Generalsekretär Horst R. Schmidt wohl ohne juristisches Nachspiel enden. Das Landgericht Frankfurt lehnte nach jahrelangen Ermittlungen die Eröffnung eines Hauptverfahrens gegen das Trio ab. Die Staatsanwaltschaft hatte alle drei im Zusammenhang mit der Fußball-Weltmeisterschaft 2006 wegen des Vorwurfs der Steuerhinterziehung angeklagt. «Die Kammer hat keinen hinreichenden Tatverdacht gesehen», sagte ein Gerichtssprecher.
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Merkel will verloren gegangenes Vertrauen zurückgewinnen

vor 4 Stunden 43 Minuten
Berlin (dpa) - Nach dem schlechten Abschneiden der CSU bei der Landtagswahl in Bayern will die CDU-Vorsitzende und Kanzlerin Angela Merkel verloren gegangenes Vertrauen in die Regierungsarbeit zurückgewinnen. «Im Rückblick auf die Regierungsbildung und die letzten zwölf Monate müssen wir feststellen, dass da viel Vertrauen verloren gegangen ist», sagte sie in Berlin bei einer Veranstaltung des Bundesverbandes Großhandel, Außenhandel, Dienstleistungen, als Bundeskanzlerin wolle sie stärker dafür Sorge tragen, dass das Vertrauen in die politischen Akteure wieder da sei.
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