Rhein-Neckar-Zeitung Regionalticker

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Hier werden alle Artikel aus dem Regionalticker aufgelistet
Aktualisiert: vor 12 Minuten 13 Sekunden

Vertragsauflösung: Mittelfeldspieler Ali Ibrahimaj verlässt SV Sandhausen

vor 2 Stunden 30 Minuten

Sandhausen. (dpa) Mittelfeldspieler Ali Ibrahimaj und der SV Sandhausen haben sich auf eine Vertragsauflösung geeinigt. Der Club entsprach nach eigenen Angaben dem Wunsch des 26-jährigen Profis. Ibrahimaj war vor einem Jahr von Waldhof Mannheim nach Sandhausen gewechselt. Sein Vertrag war noch bis 30. Juni 2019 datiert.

"Ali hat den Verein um eine vorzeitige Vertragsauflösung gebeten. Diesem Wunsch haben wir entsprochen", sagte Geschäftsführer Otmar Schork. "Er hat bei uns ein intensives Jahr mit wichtigen Erfahrungen hinter sich, sein Wunsch nach mehr Einsatzzeit war letztlich aber ausschlaggebend für die Trennung."

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Wertheim: 52-Jähriger stirbt bei Frontalzusammenstoß

vor 2 Stunden 41 Minuten

Wertheim. (pol/mare) Zu einem schweren Verkehrsunfall kam es am Dienstag gegen 12.15 Uhr auf der Landstraße zwischen den Wertheimer Stadtteilen Mondfeld und Grünenwört. Das teilt die Polizei mit.

Der Fahrer eines Mercedes-Benz-Zustellerfahrzeuges war von Mondfeld in Richtung Grünenwört unterwegs und kam aus bislang nicht bekannter Ursache in einer Rechtskurve nach links auf die Gegenfahrbahn. Dort kam es zum Frontalzusammenstoß mit einem Holztransporter, dessen 55-jähriger Fahrer gerade in Richtung Mondfeld unterwegs war.

Der Aufprall war so heftig, dass beide Männer in ihren Fahrzeugen eingeklemmt wurden. Der Fahrer des Volvo-Lastwagens musste nach seiner Bergung schwer verletzt mit einem Rettungshubschrauber in eine Klinik gebracht werden.

Der 52-jährige Lenker des Zustellerfahrzeugs verstarb an der Unfallstelle und musste von Einsatzkräften aus dem Fahrzeugwrack befreit werden. Zur Versorgung und Bergung der Unfallbeteiligten und für die Unfallaufnahme waren zahlreiche Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei im Einsatz.

Die Landstraße musste für mehrere Stunden zunächst voll und bis 17.54 Uhr teilweise gesperrt werden.

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Ludwigshafen: Einbrecher klettert an Balkon im 15. Stock

vor 3 Stunden 44 Minuten

Ludwigshafen. (dpa) In luftiger Höhe hat die Polizei einen Einbrecher auf frischer Tat ertappt. Der 30 Jahre alte Mann war in eine Wohnung eingedrungen, die sich im 15. Stockwerk eines Ludwigshafener Hochhauses befand, wie Polizei und Staatsanwaltschaft Frankenthal am Dienstag mitteilten.

Die alarmierten Polizisten konnten demnach am Montag sogar beobachten, wie der mutmaßliche Täter von dem Balkon im 15. Stock aus noch höher klettern wollte. Die Beamten konnten den Mann festnehmen.

Er habe zugegeben, in die Wohnung im 15. Stock eingebrochen zu sein und 500 Euro gestohlen zu haben. Das Amtsgericht Frankenthal erließ am Dienstag Haftbefehl wegen Fluchtgefahr. Der Mann sitzt nun in einer Justizvollzugsanstalt ein.

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A5 bei Bruchhausen: Fahrer verbrennt in Sattelzug (update)

vor 4 Stunden 3 Minuten

Bruchhausen. (pol/mare) Ein Toter und ein Leichtverletzter sind die Bilanz eines Verkehrsunfalls auf der Autobahn A5 in Höhe Bruchhausen am Dienstagnachmittag. Das teilt die Polizei mit.

Nach den bisherigen Feststellungen der Autobahnpolizei stand ein ungarischer Sattelzug - vermutlich aufgrund einer Panne - auf dem Standstreifen der Autobahn in Höhe Bruchhausen.

Gegen 14.45 Uhr fuhr ein polnischer Autotransporter, der in Richtung Süden unterwegs war, auf den stehenden Sattelzug auf und schob diesen durch die Leitplanke eine Böschung hinunter. Der Autotransporter kam anschließend an der Leitplanke zum Stehen.

Beide Schwerfahrzeuge fingen Feuer und brannten vollständig aus. Beim Eintreffen der Feuerwehr brannten beide Zugmaschinen lichterloh. Der Fahrer des Autotransporters wurde verletzt, aber konnte sein Führerhaus noch verlassen. Die Feuerwehr begann sofort mit einer massiven Brandbekämpfung und leitete eine Suche des Fahrers des Sattelzugs ein. Zunächst nahm man an, er könnte vor Schreck in den angrenzenden Wald geflüchtet sein.

Nachdem die Flammen gelöscht waren, war jedoch klar, dass sich der Lkw-Fahrer noch in seinem Führerhaus befand und dort verbrannte. Die Feuerwehr konnte den Fahrer nur noch Tod bergen.

Die Nachlöscharbeiten zogen sich bis in die Abendstunden hin. Die Bergungsarbeiten durch zwei Fachfirmen werden noch bis in die Nacht hinein andauern.

Gegen 16.40 Uhr konnte der aufgestaute Verkehr einspurig an der Unfallstelle vorbeigeleitet werden. Die Vollsperrung ab der Anschlussstelle Karlsruhe-Süd bleibt bis auf weiteres bestehen. Für die Bergung der Schwerfahrzeuge wird ein Kranfahrzeug benötigt, weshalb die Bergungs- und Reinigungsmaßnahmen voraussichtlich bis in die Abendstunden andauern.

Auf den Umleitungsstrecken kommt es zu erheblichen Verkehrsbehinderungen. Da Betriebsstoffe ins Erdreich gelangten, waren Vertreter der Umweltbehörde vor Ort.

Wieder  einmal kam es auch zu Gaffern und Schaulustigen auf der Gegenfahrbahn. Die  Gaffer fotografierten aus den Fahrzeugen heraus, pöbelten die  Einsatzkräfte und an bremsten beinahe bis zum Stillstand ab.

Update: 19. Juni 2018, 21.05 Uhr

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Lampertheim: Kutsche gestohlen

vor 4 Stunden 39 Minuten

Lampertheim. (pol/mare) Wie erst jetzt der Polizei bekannt wurde, haben Unbekannte in dem Zeitraum zwischen Dienstagabend, 12. Juni, 17 Uhr, und Freitagabend, 15. Juni, 17 Uhr, eine Kutsche vom Hersteller Glinkowski gestohlen. Das berichten die Beamten.

Das Gefährt, bei dem es sich um einen Einspänner in der Farbe Silber und Blau handelt, stand zur Tatzeit auf einem landwirtschaftlichen Gelände in der Straße "Außerhalb".

Die Ermittlungsgruppe der Polizei in Lampertheim ist mit dem Fall betraut und sucht Zeugen. Wer hat den Abtransport des Gefährts beobachten können? Wem sind verdächtige Personen oder Fahrzeuge in Tatortnähe aufgefallen? Wer kann Hinweise zu den Tätern oder dem Verbleib der Kutsche geben?

Alles Sachdienliche wird von den Beamten unter Telefon 06206/94400 entgegengenommen.

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SPD-Vize im Interview: "Die CSU setzt Europa aufs Spiel"

vor 4 Stunden 54 Minuten

Von Tobias Schmidt

Berlin. Interview mit Ralf Stegner, stellvertretender Bundesvorsitzender der SPD, zum Asylstreit in der Union.

Herr Stegner, der Asylstreit von CSU und CDU geht weiter, Bundessinnenminister Horst Seehofer droht Kanzlerin Angela Merkel mit einem Alleingang bei der Zurückweisung von Dublin-Flüchtlingen an den Grenzen. Steht die Regierung vor der Zerreißprobe?

Ralf Stegner: Die Herren Söder, Seehofer, Dobrindt und andere aus der CSU setzen für vermeintliche Feldgewinne bei der Landtagswahl Europa und die Stabilität der Bundesregierung aufs Spiel. Europa ist seit Jahrzenten Garant für Wohlstand und Frieden. Die CSU setzt auf Nationalismus und Alleingänge, das ist falsch und verantwortungslos. Dass sich die Schwesterparteien mit Ultimaten gegenseitig beharken ist brandgefährlich. In Zeiten internationaler Krisen kann sich Deutschland keine gelähmte Bundesregierung leisten. Markus Söder schaut sich bei US-Präsident Trump ab, wie man sich als politisch Verantwortlicher nicht verhalten darf. Er bedient sich gezielt der zynischen Sprache der Rechtspopulisten.

Die SPD führt mit der Union die Große Koalition. Ist ein vertrauensvolles Regieren derzeit überhaupt möglich?

Es ist grotesk, dass Bundesinnenminister Seehofer öffentlich mit einer angeblichen Maßnahmen-Liste hausiert, deren Inhalt er vor den Regierungspartnern geheim hält. Der Masterplan der Bundesregierung ist der Koalitionsvertrag, den kennen alle. Unter dem stehen auch die Unterschriften von Herrn Söder, von Herrn Seehofer und Herrn Dobrindt.

Was heißt das konkret?

Die SPD ist für schnelle und rechtstaatliche Asylverfahren, aber nicht dafür, die Menschen zu schikanieren. Horst Seehofer sollte sich endlich darum kümmern, dass Gefährder, Straftäter und diejenigen, für die wir Ersatzpapiere beschaffen müssen, zügig und konsequent zurückgeführt werden. Das ist seine Zuständigkeit und keine Scheindiskussionen. Der überflüssige Unionsstreit lähmt die Arbeit an den eigentlichen Herausforderungen von bezahlbaren Mieten über sichere Renten und Verbesserungen bei der Pflege bis zu gerechten Bildungschancen. Darum kümmert sich die SPD. Söder & Co. setzen auf Krawallrhetorik, um gegen die AfD zu punkten. Das wird die Populisten nur stärken.

Laut Umfragen steht die große Mehrheit hinter Zurückweisungen an den Grenzen. Die SPD ist aber dagegen?

Wir brauchen Vereinbarungen auf europäischer Ebene und keine nationalen Alleingänge. Unabgesprochene deutsche Sonderwege würden zu negativen Reaktionen in Europa führen. Dann werden Italien, Griechenland, Bulgarien und Österreich die Flüchtlinge halt gar nicht mehr registrieren. Das Problem würde also verschärft! Überdies würde das lückenlose Grenzkontrollen bedeuten, mit Folgen, die wir noch aus dem Nachkriegs-Europa ohne Schengenraum kennen: Einbruch der Wirtschaft in den Grenzgebieten, kilometerlange Staus an den Grenzen und so weiter. Nationale Alleingänge sind keine Lösung!

Im Klartext: Die SPD stellt sich gegen Zurückweisungen von Dublin-Flüchtlingen an den deutschen Grenzen?

So ist es. Wir sind bereit Probleme sachlich zu lösen, die wirklich welche sind, zum Beispiel Verfahren schneller zu machen. Das ist aber nicht der Fall. Die Flüchtlingszahlen sind nicht hoch, sondern runter gegangen. Die SPD hält sich an den Koalitionsvertrag. Von Zurückweisungen an den Grenzen steht darin kein Wort. Die Probleme liegen bei denjenigen, die wir nicht hierbehalten wollen, wie Gefährder und Kriminelle. Das ist Seehofers Aufgabe. Hier muss der Bundesinnenminister vorankommen und sich nicht im Machtkampf mit Angela Merkel aufreiben.

Zu Seehofers „Masterplan“ gehört die Umstellung von Geld- auf Sachleistungen für Asylbewerber. Stellt sich die SPD auch hier quer?

Über all diese Dinge haben wir in den Koalitionsverhandlungen geredet. Die CSU kann nicht nach ein paar Monaten all das auf Wiedervorlage setzen, womit sie längst gescheitert ist. Wir wollen keine Schikane für Geflüchtete sondern ordentliche und schnelle Verfahren. Punkt.

Am Dienstag das deutsch-französische Spitzentreffen in Meseberg. Die große Europa-Offensive ist weiter nicht in Sicht. Ist die SPD hier mit ihrem Kernanliegen gescheitert?

Keineswegs, unsere Regierungsmitglieder streiten hart dafür. In Zeiten, in denen Europa von außen durch Trump, Erdogan und Putin herausgefordert wird und von innen von Rechts- und Linkspopulisten, muss die EU handlungsfähig sein. Das gilt gerade für Frankreich und Deutschland. Solange aber der Streit von CSU und CDU das Land lähmt, kommt wenig voran.

Im Koalitionsvertrag wird ein neuer Aufbruch für Europa versprochen. Wo bleibt der?

Die SPD kämpft für ein sozialeres Europa, für ein entschlossenes Auftreten gegenüber Donald Trump und eine Absage an Nationalismus. Daran hängen Jobs und Wohlstand auch in Deutschland. Wir werden uns hier von der Union nicht ausbremsen lassen.

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SV Sandhausen: Isländer Gíslason wird zum Social-Media-Star

vor 5 Stunden 32 Minuten

Sandhausen. (dpa/jeu) Rúrik Gíslason spielt Fußball beim Zweitligisten SV Sandhausen, kickt für die Nationalmannschaft Islands - und ist seit seinem WM-Debüt gegen Argentinien ein Social-Media-Star. Wie Medien aus Island am Dienstag berichten schoss die Zahl der Instagram-Follower des Flügelspielers seit dem historischen 1:1 gegen Messi und Co. von rund 40.000 auf - Stand Dienstagabend - mehr als 540.000. Binnen drei Stunden kamen fast 30.000 Follower dazu.

Vor allem in Südamerika gewann der muskulöse Mann mit zu einem kleinen Zopf gebundenen blonden Haar und dem Bart nach seiner Einwechslung gegen Argentinien demnach zahlreiche neue Fans. Gíslaslon ist der Hype dem Vernehmen nach peinlich - dazu geäußert hat er sich bislang in der Öffentlichkeit noch nicht.

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Badeunfall in Böhl-Iggelheim: Gutachten soll Ursache klären

vor 5 Stunden 47 Minuten

Böhl-Iggelheim. (dpa-lrs) Die Suche nach der Ursache für den tödlichen Badeunfall bei Böhl-Iggelheim geht weiter. Die zuständige Staatsanwaltschaft Frankenthal hat ein Gutachten in Auftrag gegeben, mit dem herausgefunden werden soll, ob die drei ums Leben gekommenen Erntehelfer betrunken waren. Das sagte der Leitende Oberstaatsanwalt Hubert Ströber der Deutschen Presse Agentur am Dienstag.

Die Männer aus Polen waren in der Nacht zum Montag in Krankenhäusern gestorben, nachdem Retter sie am Sonntagabend bewusstlos aus dem Niederwiesenweiher geborgen hatten. Ein Fremdverschulden schließt die Staatsanwaltschaft weiterhin aus.

Die Opfer sollen Alkohol getrunken haben. Die Ergebnisse des Gutachtens und der Obduktionen werden in den nächsten Tagen erwartet.

Insgesamt hatten fünf Erntehelfer am Sonntagabend in dem Weiher gebadet. Als drei von ihnen nicht mehr auftauchten, sollen die beiden anderen vergeblich versucht haben, sie zu retten. Die Vernehmung der beiden Überlebenden ist Ströber zufolge noch nicht abgeschlossen und soll in den nächsten Tagen fortgesetzt werden.

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Brühl: Erneute Bombendrohung in der Schillerschule

vor 6 Stunden 29 Minuten

Brühl. (pol/rl) Kurz vor 13 Uhr ging beim Führungs- und Lagezentrum des Polizeipräsidiums Mannheim eine Bombendrohung ein. Ein Unbekannter teilte mit, in einem Schulranzen eine Bombe deponiert zu haben. Beim Eintreffen der Polizei und der Rettungskräfte nach Unterrichtsende waren nur noch wenige Schüler in den Gebäuden. Die Kinder der Betreuungseinrichtung wurden geordnet ins Freie gebracht und dort beaufsichtigt.

Mittlerweile wurden die polizeilichen Maßnahmen vor Ort beendet. Bei dem Zwischenfall kam niemand zu Schaden. 

Laut Polizeibericht kam der Anruf aus einer Telefonzelle in der Relaisstraße in Höhe des Marktplatzes im Stadtteil Rheinau. Wie vor einem Monat stellte sich für die Polizei auch hier schnell heraus, dass eine "Ernsthaftigkeit des Anrufs" ausgeschlossen werden kann. Die Kriminalpolizei ermittelt wegen Störung des öffentlichen Friedens durch Androhung von Straftaten.

Wer an der beschriebenen Telefonzelle verdächtige Wahrnehmungen gemacht hat, wird gebeten, die Kriminalpolizei unter der 0621/174-4444 anzurufen.

Bereits vor einem Monat gab es einen ähnlichen Vorfall: Am Freitagvormittag, 18. Mai ging gegen 9.35 Uhr in der Notrufzentrale einen Bombendrohung ein. Auch hier behauptete der unbekannte Anrufer damit, dass er die Schillerschule in die Luft sprengen werde

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Brandserie in Hardheim: Ein Feuerteufel geht um

vor 6 Stunden 39 Minuten

Hardheim. (pol/mare) In Hardheim geht wohl ein Feuerteufel um. Die Staatsanwaltschaft Mosbach und das Polizeipräsidium Heilbronn berichten von mehreren Bränden, die seit Dezember in der Gemeinde ausgebrochen sind.

Wohl nur glücklichen Zufällen ist es zu verdanken, dass nach mehreren Bränden in Hardheim niemand verletzt worden ist. Da sich die Fälle jedoch häufen und sich der Sachschaden mittlerweile auf mehrere Zehntausend Euro beläuft, hat der Polizeiposten Hardheim die Ermittlungsmaßnahmen intensiviert, um die Personen zu finden, die für die Brände verantwortlich sind.

Das erste Feuer ist bereits mehr als sechs Monate her und verlief nahezu unbemerkt. Am 2. Dezember des letzten Jahres wurden in einem stillgelegten WC-Raum im Untergeschoss des Erfa-Parks Toilettenpapierrollen in Brand gesteckt. Die Flammen gingen damals von alleine aus und verursachten nur geringen Sachschaden.

Ebenfalls von alleine erlosch ein Feuer, welches im Zeitraum zwischen dem 30. Dezember und 2. Januar im Keller des Erfa-Parks gelegt worden sein muss. Am Abend des 25. Februar war dann ein Müllbehälter auf der Westseite des Erfa-Parks Ziel des/der unbekannten Brandleger(s).  Das Feuer konnte von einer Anwohnerin gelöscht werden, verursachte jedoch einen Schaden in Höhe von mehreren hundert Euro.

Rund 600 Euro Schaden waren nach dem Brand zweier Reifen eines Autos in der Nacht von 20. auf den 21. April zu beklagen. Damals wurden vermutlich brennende Grillanzündwürfel auf den Autoreifen des am Erfa-Park abgestellten Fahrzeugs abgelegt. Nach einer einmonatigen Pause brannte es zwischen dem 25. Mai und 27. Mai erneut am Erfa-Park.

Ziel dieser Brandstiftung war aber nicht Altpapier oder ein Müllcontainer, sondern die Tür einer bewohnten Wohnung des Gebäudekomplexes. Eine unbekannte Person hatte daran drei Grillanzündhilfen in Brand gesetzt. Das Feuer erlosch glücklicherweise von selbst. Auch dabei entstand Sachschaden.

Anfang dieses Monats, am 1. oder 2. Juni, waren dann wieder Kartonagen das Ziel der unbekannten Person(en). Der Kartonbrand im Kellerraum des Erfa-Parks erlosch von selbst, verursachte aber Sachschaden.

Nur einen Tag später, am 3. Juni zwischen 2.30 Uhr und 4.30 Uhr brannte auf dem Schlossplatz in Hardheim ein neben dem dortigen Schulgelände abgestellter Müllcontainer. Die Freiwillige Feuerwehr musste tätig werden und konnte Schlimmeres verhindern. Dennoch wurde der Behälter vollständig zerstört und an dem benachbarten Schulgebäude entstand Sachschaden in Höhe von mindestens 10.000 Euro.

Am 7. Juni gegen 23 Uhr mussten die Einsatzkräfte der Feuerwehr Hardheim erneut aktiv werden. Aus unbekannter Ursache brannte in der Straße Rote Au eine Hecke nieder, wodurch auch hier hoher Sachschaden entstand. Der bislang letzte bekannte Brand erlosch dann erneut von selbst.

Zwischen Freitag und Samstag, 8. und 9. Juni, wurde auf dem so genannten Seubentalweg in der Nähe der Carl-Schurz-Kaserne ein Feuer entzündet. Schaden entstand dabei nicht.

Aufgrund der Häufung der Brände prüft die Polizei Hardheim nun, ob die Feuer miteinander in Verbindung stehen. Es wird jedoch weiterhin in alle Richtungen ermittelt.

In der vergangenen Woche wurde im Zusammenhang mit den Bränden bereits ein im Erfa-Park wohnender Tatverdächtiger überprüft. Der Tatverdacht gegen den Mann erhärtete sich jedoch nicht weiter.

Der Polizeiposten Hardheim bittet Zeugen unter Telefon 06283/50540 dringend um Hinweise. Wie wichtig die Aufklärung der Brandserie der Gemeinde Hardheim ist, zeigt eine Belohnung in Höhe 1.000 Euro, die von der Gemeinde ausgelobt wurde, um den Verursacher des Feuers am 03.06. im Bereich des Schulgebäudes am Schlossplatz zu ermitteln.

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Hüffenhardt: Wenn zwei Autos gleichzeitig überholen wollen ...

vor 7 Stunden 17 Minuten

Hüffenhardt. (pol/mare) Zu Sachschaden an vier Leitplankenfeldern entlang der Landesstraße L590 zwischen Kälbertshausen und Hüffenhardt führte ein missglücktes Überholmanöver am Montag gegen 8.20 Uhr. Das berichtet die Polizei,

Ein Autofahrer war gerade im Begriff, ein Auto und einen Lastwagen zu überholen, als der hinter dem Lastwagen fahrende Autofahrer ebenfalls zum Überholen ansetzte.

Glücklicherweise bemerkte er dabei, dass er selbst gerade überholt wurde. Jedoch zog er sein Fahrzeug so stark nach rechts, dass er gegen die Leitplanken fuhr und diese über eine längere Strecke beschädigte.

Anschließend fuhr der Fahrzeugführer, der vermutlich mit einer Großraumlimousine des Typs VW Sharan oder Ford Galaxy unterwegs war, davon, ohne sich um den Schaden zu kümmern.

Die Polizei Mosbach sucht nun Zeugen, die den Unfall beobachtet haben und bittet unter Telefon 06261/8090 um Hinweise.

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Durchschnittslöhne: Löhne im Baden-Württemberg steigen

vor 7 Stunden 22 Minuten

Stuttgart. (dpa) Arbeitnehmer in Baden-Württemberg Südwesten haben im ersten Quartal des Jahres im Durchschnitt mehr Geld verdient als im Jahr zuvor. Der Bruttolohn einer Vollzeitkraft im produzierenden Gewerbe und in Dienstleistungsberufen lag durchschnittlich bei 4075 Euro im Monat, wie das statistische Landesamt am Dienstag mitteilte. Im gleichen Quartal 2017 waren es 4018 Euro.

Informatiker bekamen mehr als doppelt so viel Gehalt wie Gastronomen. Der Durchschnittslohn lag in der Branche "Information und Kommunikation" bei 5307 Euro, im Gastgewerbe bei 2421 Euro.

Frauen werden weiterhin schlechter bezahlt als ihre männlichen Kollegen: Die Männer verdienten im angegebenen Quartal im Durchschnitt 4349 Euro, Frauen 3403 Euro. Das ist mehr als ein Fünftel weniger.

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Osterburken: Autofahrerin fährt 20-Jährige an Tankstelle  absichtlich an

vor 7 Stunden 25 Minuten

Osterburken. (pol/mare) Noch unklar ist der Hintergrund einer Auseinandersetzung zwischen zwei Autofahrerinnen, die sich am Montagabend auf dem Gelände einer Tankstelle in der Merchinger Straße in Osterburken zugetragen hat. Das teilt die Polizei mit.

Eine 20-Jährige reinigte dort ihren Pkw und wurde von einer älteren Frau aufgefordert, sich zu beeilen. Offenbar ging es dieser aber nicht schnell genug und sie fuhr plötzlich ungefähr zehn Meter nach vorne auf die 20-Jährige zu.

Dabei kam es dann auch zum Anstoß zwischen dem Fahrzeug und der in der Waschbox stehenden Frau. Obwohl die Fußgängerin bei dem Vorfall leicht verletzt wurde und die Autofahrerin auf den Zusammenstoß ansprach, setzte diese nach kurzer Zeit ihre Fahrt fort und verließ das Tankstellengelände.

Das Kennzeichen des Fahrzeugs ist bekannt und die Polizei versucht nun, die Personalien der Autofahrerin zu ermitteln. Um herauszufinden, wie sich der Vorfall genau zugetragen hat, werden Zeugen gebeten, sich unter Telefon 06281/9040 zu melden.

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Hauptbahnhof Heidelberg: Mann drohte, Polizisten mit Küchenmesser zu töten

vor 7 Stunden 50 Minuten

Heidelberg. (pol/rl) Mit einem Messer bedrohte ein 28-Jähriger einen Beamte der Bundespolizei in der Nacht zum Dienstag. Der betrunkene Rumäne klingelte gegen 1.30 Uhr an der Eingangstür des Dienstraum der Bundespolizei im Hauptbahnhof. Per Videoüberwachungsanlage sahen die Beamten, das er ein etwa 28 Zentimeter langes Küchenmesser in der Hand hielt und Stichbewegungen in Richtung der Tür machte. Über die Sprechanlage drohte er, dass er die Beamten töten werde.

Die Bundespolizisten versuchten den 28-Jährigen zu beruhigen und forderten ihn auf, das Messers wegzulegen. Der Forderung kam der Betrunkene jedoch nicht nach. Zeitgleich riefen die Beamten Unterstützung. 

Wenige Minuten später trafen Beamten des Polizeireviers Heidelberg-Mitte vor Ort ein. Sie nährten sich dem Rumännen von hinten, sprachen ihn an und konnten ihn schließlich dazu bewegen, das Messer fallen zu lassen und sich auf den Boden zu legen. Der 28-Jährige wurde gefesselt und auf die Wache im Hauptbahnhof gebracht. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von mehr als 2,5 Promille. 

Der Mann wurde aufgrund seines psychischen Zustandes von den Beamten des Polizeireviers Heidelberg-Mitte in eine Psychiatrie eingeliefert.

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Eberbach: Fridola bleibt länger gesperrt

vor 7 Stunden 52 Minuten

Eberbach. (RNZ) Die Friedrichsdorfer Landstraße bleibt noch bis Freitag, 22. Juni gesperrt, da seitens der Stadtwerke noch zusätzlich Arbeiten ausgeführt werden müssen, die vorher noch nicht abzuschätzen waren.

Im Zuge der Verlegung der Ver- und Entsorgungsleitungen für das neue Baugebiet Wolfs- und Schafacker, im Bereich der Zufahrt zu den Parkplätzen neben dem Eberbacher Friedhof, kommt es aufgrund zusätzlicher Arbeiten im Gehweg zu einer Verlängerung der Vollsperrung. Hier müssen Stromkabel ausgetauscht werden.

Die Umleitung für den Fahrzeugverkehr bleibt bestehen und Fußgänger können weiterhin an der Baustelle vorbeigehen.

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Mannheim-Schönau: 37-Jähriger vor Café von zwei Männern zusammengeschlagen

vor 7 Stunden 59 Minuten

Mannheim. (pol/rl) Von zwei Männern zusammengeschlagen wurde ein 37-Jähriger in der Johann-Schütte-Straße am Sonntag nach Mitternacht. Der 37-Jährige war vor einem Café von den beiden Tätern abgepasst worden. Unvermittelt schlugen sie aus unbekannten Gründen auf den 37-Jährigen ein, der schwere Verletzungen im Gesicht erlitt.

Der Verletzte begab sich selbstständig in ärztliche Behandlung und erstattete erst am Montag Anzeige bei der Polizei. Eine Personenbeschreibung liegt bislang nicht vor.

Zeugen des Vorfalls, die Hinweise zu den Unbekannten geben können, erreichen den Polizeiposten Mannheim-Schönau unter der 0621/773230. Auch das Polizeirevier Mannheim-Sandhofen nimmt Hinweise unter der 0621/77769-0 entgegen.

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SV Waldhof Mannheim: Nach Krawallen in Relegation drohen neun Punkte Abzug

vor 8 Stunden 13 Minuten

Mannheim (dpa/lsw) - Dem Fußball-Regionalligisten SV Waldhof Mannheim drohen nach dem Abbruch des Relegationsspiels gegen den KFC Uerdingen Ende Mai drastische Konsequenzen. Wie der Deutsche Fußball-Bund mitteilte, hat der DFB-Kontrollausschuss wegen der Fan-Ausschreitungen einen Abzug von neun Punkten in der kommenden Saison beantragt.

Zudem forderte er eine Geldstrafe in Höhe von 50.000 Euro und erteilte Auflagen wie den Ausbau der Videoüberwachung. Der Ausschuss werfe dem SVW "ein schuldhaftes Herbeiführen eines Spielabbruchs in Tateinheit mit nicht ausreichendem Ordnungsdienst und fortgesetztem unsportlichen Verhalten vor".

Nachdem es laut DFB bereits in Uerdingen im Hinspiel um den Aufstieg in die 3. Liga zu Zuschauer-Ausschreitungen gekommen war, hatte Schiedsrichter Patrick Ittrich das Rückspiel in Mannheim am 27. Mai in der Schlussphase zunächst für 20 Minuten unterbrochen. Zuvor hatten Waldhof-Fans Pyrotechnik gezündet und auf den Platz geworfen. Später brach Ittrich die Partie beim Stand von 2:1 für Uerdingen ab. Das DFB-Sportgericht wertete die Partie mit 2:0 für den KFC, der damit in die 3. Liga aufstieg.

Der SV Waldhof hat laut DFB-Mitteilung bis Freitagmittag Zeit, dem Antrag des Kontrollausschusses zuzustimmen oder ihn abzulehnen. Sollte er nicht zustimmen, wird das DFB-Sportgericht in der kommenden Woche über den Strafantrag entscheiden.

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Heidelberg: Gasbrenner-Arbeiten verursachten Brand am Heidelberger Zoo

vor 8 Stunden 46 Minuten

Heidelberg. (pri/rl) Am Dienstagvormittag kurz nach 11 Uhr ist am Heidelberger Zoo Bambus in Brand geraten. Nach Angaben des Kaufmännischen Geschäftsführers Frank-Dieter Heck war ein Zoo-Mitarbeiter damit beschäftigt, Unkraut auf dem Gehweg entlang der Tiergartenstraße mit einem Gasbrenner zu entfernen.

Vermutlich durch Funkenflug entzündeten sich auf dem Boden liegende Laubblätter und griffen auf die Süßgräser entlang der Umzäunung vor dem Verwaltungsgebäude über. Auch eine hölzerne Sichtschutzwand fing Feuer.

Die gerufene Feuerwehr Heidelberg hatte den Brand schnell gelöscht. Der Sachschaden dürfte gering sein. Es kam zu geringen Verkehrsbehinderungen in der Tiergartenstraße. 

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Betrüger am Telefon: Acht aktuelle Fälle von "falschen Polizeibeamten"

vor 9 Stunden 6 Minuten

Weinheim/Eberbach/Neckargemünd. (pol/rl) Mit einem oder mehreren Telefonbetrügern hatten es fünf ältere Bürger aus Heiligkreuzsteinach, Schriesheim, Heddesbach und Weinheim am Montagabend zu tun. Bei allen meldete sich ein Mann, der sich als Polizeibeamte ausgab.

Der Anrufer behauptete, dass die Polizei eine Einbrecherbande verhaftet habe und dabei auf deren Kontakte gestoßen sei. Im Verlauf des Gesprächs erkundigte sich der angebliche Polizist bei den Angerufenen, ob sich Wertgegenstände in ihrem Haus befinden würden.

Da die Angerufenen alle merkten, dass hier offensichtlich ein Betrüger am Werk war, beendeten sie die Telefonate und verständigten die Polizei. Daher kam es auch zu keinem Schaden.

In den Mannheimer Stadtteilen Waldhof und Gartenstadt sowie in Brühl wurden zwischen 20.35 Uhr und 21.15 Uhr drei Frauen von Betrügern kontaktiert. Auch hier gaben sich die Anrufer als Polizeibeamte oder Kriminalbeamte aus und versuchten dort mit der gleichen Masche, an Informationen über Vermögens- und Besitzverhältnisse der Frauen zu gelangen. Auch hier reagierten Angerufenen richtig und beendeten das Telefonat.

Polizei warnt weiterhin vor solchen Telefonanrufen und rät folgendes:

  • Lassen Sie sich niemals unter Druck setzten!
  • Hinterfragen Sie stets kritisch!
  • Geben Sie keiner Informationen über zu Hause aufbewahrte Wertgegenstände oder gar Bargeld heraus!
  • Beenden Sie solche Telefonate sofort und verständigen die Polizei!

Info: Beachten Sie auch die Informationen der Polizei zur Betrugsmasche "Falsche Polizeibeamte".

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Betrüger am Telefon: Fünf aktuelle Fälle von "falschen Polizeibeamten"

vor 9 Stunden 6 Minuten

Weinheim/Eberbach/Neckargemünd. (pol/rl) Mit einem oder mehreren Telefonbetrügern hatten es fünf ältere Bürger aus Heiligkreuzsteinach, Schriesheim, Heddesbach und Weinheim am Montagabend zu tun. Bei allen meldete sich ein Mann, der sich als Polizeibeamte ausgab.

Der Anrufer behauptete, dass die Polizei eine Einbrecherbande verhaftet habe und dabei auf deren Kontakte gestoßen sei. Im Verlauf des Gesprächs erkundigte sich der angebliche Polizist bei den Angerufenen, ob sich Wertgegenstände in ihrem Haus befinden würden.

Da die Angerufenen alle merkten, dass hier offensichtlich ein Betrüger am Werk war, beendeten sie die Telefonate und verständigten die Polizei. Daher kam es auch zu keinem Schaden.

Polizei warnt weiterhin vor solchen Telefonanrufen und rät folgendes:

  • Lassen Sie sich niemals unter Druck setzten!
  • Hinterfragen Sie stets kritisch!
  • Geben Sie keiner Informationen über zu Hause aufbewahrte Wertgegenstände oder gar Bargeld heraus!
  • Beenden Sie solche Telefonate sofort und verständigen die Polizei!

Info: Beachten Sie auch die Informationen der Polizei zur Betrugsmasche "Falsche Polizeibeamte".

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